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Filmvorführung "Pandora's Box"
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16.01.2012, 15:47
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.01.2012 15:49 von holly.)
Beitrag #1
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Filmvorführung "Pandora's Box"
AAJ - AKADEMISCHER ARBEITSKREIS JAPAN
NIHON EIGA KENKYUKAI #210 Do., 19. Jänner 2012, 18:30 Uhr, JAP1 Pandora’s Box (Pandora no hako) J/2009/94 Minuten Regie: Tominaga Masanori Risuke, der sich während des Krieges aufgrund seiner körperlichen Schwäche als überflüssig betrachtet hat, sieht nach Ende des Krieges die Chance als „neuer Mann“ wiedergeboren zu werden. Nachdem bei ihm jedoch Tuberkulose diagnostiziert wird, wird er in ein Sanatorium in den Bergen eingewiesen, wo er seine Tage zwischen Hoffen auf Genesung und Furcht vor einem vermeintlich baldigen Tod verbringt. 2009 entstanden anlässlich des 100. Geburtstags von Dazai Osamu drei Filme, die auf Werken des berühmten und früh verstorbenen Dichters beruhten: Negishi Kichitarôs Villon’s Wife, Arato Genjirô’s No Longer Human und Tominaga Masanoris Pandora’s Box. Während die beiden anderen Filme auf sehr bekannten Romanen Dazais basierten, wählte Tominaga für seinen zweiten Spielfilm den weniger bekannten Roman Pandora’s Box. Der Roman basiert auf den Tagebüchern von Kimura Shôshuke, einem jungen Dichter, der ein großer Fan von Dazai war und nach seinem Selbstmord im Jahr 1943 seine Tagebücher Dazai zukommen ließ. Dazai verarbeitete die Tagebücher in dem Roman Hibari no koe (Der Ruf der Lerche), der in den Wirren der letzten Kriegsjahre jedoch nicht publiziert werden konnte. Nach dem Krieg überarbeitete Dazai das Manuskript und veröffentlichte es unter dem Titel Pandora no hako (Pandora’s Box). 1947 wurde der Roman bereits einmal unter dem Titel Kangofu no nikki (Tagebücher einer Krankenschwester) vom Studio Daiei verfilmt. Der 1975 geborene Regisseur Tominaga Masanori verschaffte sich zunächst durch seinen Kurzfilm Dolmen Aufmerksamkeit, der 2000 bei den Oberhausener Kurzfilmtagen mit einem Preis ausgezeichnet wurde. 2006 folgte sein Spielfilmdebüt mit The Pavillion Salamandre (Babirion sanshôuo), der sowohl von der Fachpresse als auch vom Publikum sehr freundlich aufgenommen wurde. Nach Pandora no hako drehte Tominaga den Spielfilm Vengeance can wait (Ranbô no taiki, 2010) sowie den Dokumentarfilm Echo of Astro Boy’s Footsteps (Atom uno ashiato ga kikoeru, 2011). |
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