Liebe Alle,
Frau Maderdonner benötigt für eine unter Studierenden durchgeführte Studie am Mittwoch den 29. Mai am Vormittag den Studierraum.
Der Studierraum ist an diesem Tag daher erst ab 14 Uhr geöffnet.
Der Kupfer-Bergbau in Ashio (Präfektur Tochigi) begann im Jahre 1877 (Meiji 10) durch den Großindustriellen Furukawa Ichibei. Durch die Einführung westlicher Fördergeräte, die auf die japanischen Bedürfnisse angepasst wurden, entwickelte sich Ashio bald zu einem wirtschaftlich bedeutenden Kupferbergwerk. Doch schon in den 1880er Jahren zeigten sich Umweltschäden vor allem entlang der Flüsse, in welche die hochgiftigen Abwässer des Bergwerks geleitet wurden. Fische starben zuhauf, und tausende Flussfischer verloren ihre Arbeit. Auch der große Bedarf an Holz für den Ausbau der Stollen führte zur rasanten Abholzung umliegender Wälder, was Hochwasserkatastrophen entlang der Flüsse Watarase und Tone hervorrief. Der Name Ashio steht auch für den Beginn von menschgemachten Umweltkatastrophen im neuzeitlichen Japan (wie später auch in Minamata und in Fukushima). Nicht zuletzt steht Ashio auch für den Beginn der japanischen Umweltschutzbewegung. Im Film werden anhand von Originalfotos "Licht und Schatten des Kupferbergwerks von Ashio" beleuchtet.
Die Filmvorführung erfolgt im Rahmen eines Höflichkeitsbesuchs der Alumni-Gruppe MeC von der Tokyo Metropolitan University (TMU). Unter ihnen ist auch ein Schüler von Oka Masao.
Im Anschluss ist ein Besuch im Heurigen "Kierlinger" geplant. Für den Heurigenbesuch wird eine Anmeldung per E-Mail bei Dr. Wilhelm bis zum 22. Mai 2013 um 18 Uhr erbeten.
johannes.wilhelm@univie.ac.at
Institut für Ostasienwissenschaften
Abteilung für Japanologie
AAKH-Campus, Hof 2
Jeden ersten und dritten Mittwoch ab 1800 Uhr im Hof 2 des AAKH (bei Schlechtwetter im Studierraum der Japanologie; Tür 2.4), um Euch die Gelegenheit zu bieten, geeignete Tandempartner zu finden. Nächste Termine (bis Oktober): 5. Juni., 19. Juni, 3. Juli, Sommerpause, 18. Sept., 2. Oktober, 16. Oktober.